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„Eine Art Experiment mit ungewissem Ausgang“
svz.de März von je 10 bis 18 Uhr werden er und seine Frau Kat wieder am bundesweiten Tag der Töpferei teilnehmen. Bereits zum elften Mal. Also seit Anbeginn. „Dieses Angebot wird erstaunlicherweise sehr gut angenommen, läuft ähnlich gut wie Kunst offen. |
Samstag, 13. Februar 2016
„Eine Art Experiment mit ungewissem Ausgang“ - svz.de
Freitag, 12. Februar 2016
Essenerin verkauft in Rüttenscheid alles aus Papier - Derwesten.de
Essenerin verkauft in Rüttenscheid alles aus Papier
Derwesten.de Eine Hasenfamilie bietet sich natürlich für Ostern an, und seit Beginn des Jahres gibt es die „Wünschetüte“, bei der Verena Hinze altes Handwerk wie Buchdruck und Bleisatz verarbeitete und verband. Der „Schwerelöser“ oder der „Listensammler“, der ... |
Kettnerei – wie macht man eigentlich...
...ein Kettenhemd?
Teil 2
Kettenhemd mit Ringlage in Längsrichtung an Torso, Armen und Hals, und mit geschlossenen Achseln.
Wichtigstes Mittel für die Realisierung des Schnittmusters ist die Trötnaht. Der Schnitt besteht grob aus dem Torso, der Schulterpartie mit anschließendem Hals und den Armen. Die Arme und der Torso müssen sehr weit geschnitten sein, um die Bewegungsfreiheit zu gewährleisten. Zuerst wird der Hals mit anschließender Schulterpartie geflochten, dann die Arme. Dann werden die Arme an den Schultern befestigt, und der Torso wird angebaut.Schulter
Gebaut wird vom Hals aus. Der Hals ist ein kurzes Stück Schlauch, etwa 5–10 Reihen lang. Er sollte so dimensioniert sein, daß er um den Hals reicht, wenn die Ringe leicht ineinander geschoben sind. Auf Schulterhöhe verbreitert sich dieser Schlauch dann durch 6 Trötnähte, bis er die Breite der Schultern erreicht.So bildet sich eine Ebene wie in der Abbildung gezeigt. Dieses erreichen wir, indem an den Hals ganz normal angebaut wird, als wollten wir ihn verlängern, nur werden in jeder Reihe 6 Trötringe eingefügt, und das immer an den selben Stellen. Je 3 Trötnähte haben einen Ursprung, und die 3-er Gruppen sind auf gegenüberliegenden Seiten.
Ein Beispiel: Wir haben ein Halsstück von 40 Ringen Umfang und 5 Reihen Höhe. Wir suchen nun in der untersten Reihe zwei gegenüberliegende Ringe (etwa Ringe 5 und 25, und hängen dort je einen Trötring ein. Beide Trötringe bekommen Nachbarn rechts und links. Das heißt, wir hängen 4 weitere Trötringe ein, und zwar an die Positionen 4, 6, 24 und 26. Wir haben damit den Grundstein für die 6 Trötnähte gelegt, die nun vom Hals ausgehend die Schultern bilden. Der Zwischenraum zwischen den Trötringen wird nun ausgefüllt, indem die Reihe mit 40 weiteren Ringen komplettiert wird. Das heißt auch, dass wir Ringe zwischen die Nachbar-Trötringe legen, also in diesem Fall 4/5; 5/6; 6/7; 24/25; 25/26; 26/27.
Die 6. Reihe hat nun also 46 Ringe, bestehend aus 40 normalen + 6 Trötringen. Die 7. Reihe fangen wir irgendwo an, und arbeiten uns auf den ersten Trötring (der 6. Reihe) zu, der mit eingefädelt wird, wie ein ganz normaler Ring. Dann setzen wir den ersten Trötring der 7. Reihe, und zwar genau in den entsprechenden Trötring der 6. Reihe. Wir setzen einen weiteren Ring, der in den 1. Trötring der 6. Reihe und den Ring, der zwischen dem 1. und 2. Trötring der 6 Reihe liegt. Dann ein weiterer Ring in den Ring, der zwischen dem 1. und 2. Trötring der 6 Reihe liegt und den 2, Trötring der 6. Reihe. Dann der 2. Trötring der 7. Reihe usw... Wenn wir die Ringe zählen, die zwischen den benachbarten Trötringen liegen, bemerken wir, daß es in der 6. Reihe einer ist, und sich in der 2. Reihe schon 2 Ringe zwischen den Trötringen befinden. In jeder Reihe haben wir also pro Trötnaht einen Ring mehr. Das heißt, dass wir in der 8. Reihe schon 52 haben, und in der 9. Reihe 58. Das Gebilde was hierbei entsteht, ist ein langezogenes Sechseck mit einem Loch in der Mitte (der Hals). Betrachten wir dieses Sechseck, fällt auf, das es in 6 Teilflächen (Lappen) unterteilt werden kann: 2 Trapeze und 4 Dreiecke. An die Dreiecke werden später die Arme angebaut.
Arme
Der Durchmesser sollte so dimensioniert sein, daß der Ellenbogen, wenn er im Schlauch steckt, noch angewinkelt werden kann. Kurz vor der Schulter werden die Arme mit je 2 Trötnähten erweitert, so daß der halbe Umfang des Arms am Rand zum Schulterteil der Breite des äußeren Rands der Schultern entspricht. Eine Trötnaht endet vorne an der Brust, die andere endet am Rücken. Die Seiten am Ende einer Trötnaht stehen naturgemäß in einem leichten Winkel zueinander, sodass das Ende der Trötnaht eine flache Spitze bildet.Wenn wir den Arm mit dem Schulterteil verbinden, so tun wir das, indem wir eine weitere Reihe mit Ringen einsetzen. Diese zählen wir zum Arm, und sie enthält auch die letzen beiden Trötringe des Arms diese Trötring sind auch die letzten beiden Trötringe der vorderden und hintern Schultertrötnähte. Die mittlere Trötnaht erhält keinen Trötring. Die Hälfte der letzten Reihe des Arms vor dem Verbinden (einschließlich der Arm-Trötringe) muss also genau so viele Ringe haben wie der äußere Rand der Schulter. Wir bleiben weiterhin beim obigen Beispiel. Schulter: 31 Ringe Arm: Eine Seite 31 Ringe (einschließlich Trötringe) andere Seite 29 Ringe (ohne Trötringe) - also insgesamt 60 Ringe Umfang. Diese Reihe muß, wenn sie der Schulterreihe gegenüberliegt, in die gleiche Richtug zeigen, damit wir die beiden Stücke mit einer einzelnen Reihe verbinden können.
60 ist eine gerade Zahl. Da mit jeder Trötreihe 2 Ringe dazu kommen, muss auch der ursprüngliche Umfang des Arms in Ringen eine gerade Zahl sein. Nehmen wir an, für den Umfang des Arms hätte sich ein Idealwert von 35 Ringen ergeben. Wir zählen eins dazu um auf die gerade Zahl 36 zu kommen. Um die Zahl der Trötreihen, die nötig sind, den Arm entsprechend zu erweitern, auszurechnen, ziehen wir von der Anzahl der Ringe an der breiten Stelle die Anzahl der Ringe am eigentlichen Armumfang ab, und teilen das Ergebnis durch 2 (2 Trötringe/Reihe):
(60-36)/2 = 12. Wir müssen also 12 Trötreihen anfügen, um auf den erforderlichen Umfang zu kommen. 12 ist ebenfalls eine gerade Zahl. Das ist wichtig, denn wir müssen wissen, in welche Richtung die Ringe der letzten nicht-Trötreihe Zeigen müssen, damit die letzte Trötreihe vor dem Verbinden in die gleiche Richtung zeigt, wie die letzte Reihe der Schulter, wenn sich die Reihen gegenüberliegen. Eine gerade Zahl bedeutet, dass die letzte nicht-Trötreihe (gegenüberliegend) in die gleiche Richtung zeigen muß, wie die letzte Schulterreihe. Hätten wir eine ungerade Anzahl von Trötreihen, wäre das Gegenteil der Fall. Dazu ein Beispiel: Angenommen, unsere Arm-Umfangs-Messung hätte ergeben, daß 37 Ringe der Richtige Umfang für den Arm ist, und die Schulter wäre nach wie vor 31 Ringe breit, wir hätten also weiterhin 60 Ringe Armumfang an der Schulter. Aus der 37 würde eine 38, damit wir eine gerade Zahl hätten. Die Anzahl der Reihen wäre also (60-38)/2 = 11. Das ist eine ungerade Zahl, woraus folgert, daß die letzte nicht-Trötreihe, wenn sie der Schulter gegenüber gelegt wird, in die entgegengesetzte Richtung zeigen muss. Nun können die Arme angesetzt werden. Man fängt damit an, die oberen Schulter-Trötnähte mit der Mitte zwischen der vordereren und hinterern Armtrötnaht zu verbinden. Die anliegenden Kanten werden dann verbunden. Hierbei arbeitet man am besten mit 2 Spechten, da jeder Ring durch 4 andere Ringe gefädelt werden muß, und dann zum Zusammenbiegen nicht viel Platz zum Greifen bleibt.
Der Torso
Betrachten wir das halbfertige Kettenhemd, so erkennen wir, dass auf der Unterseite, wo der Torso angebaut wird, alle Ringe in Längsrichtung liegen.1. Die vordere Armtrötnaht des rechten Arms trifft auf die rechte Brust - Trötnaht
1. Die hintere Armtrötnaht des rechten Arms trifft auf die rechte Rücken - Trötnaht
1. Die vordere Armtrötnaht des linken Arms trifft auf die linke Brust - Trötnaht
1. Die hintere Armtrötnaht des linken Arms trifft auf die linke Rücken - Tröchtnaht
Die daraus resultierenden Löcher, Brennpunkte genannt zu füllen ist etwas kompliziert, man sollte hier größere Ringe zu nehmen, da an diesen Stellen später eine punktuelle Belastung auftritt, die dadurch ansatzweise verteilt wird.
Der Torso wird nun Reihe für Reihe angebaut, bis er den Oberschenkel erreicht. Nun kann er mit gleichmäßig verteilten Gizehecken abgeschlossen werden.
Philipp Klostermann hat ein Java-Script geschrieben, das die möglichen Kombinationen für Gizehecken (Anzahl der Ringe/Ecke, Anzahl der Ecken) berechnet, dieses findet ihr hier.
Der allerletzte Ring sollte aus Messing sein, und sollte eine Gravur mit dem Namen des Herstellers haben. In der Zeit, in der Kettenhemden Mode waren, war es auch üblich eine kleine Messingplatte mit Herkunftsangaben am Ende einzuflechen.
Quelle der Bauanleitung und der Abbildungen sowie detailliertere Infos zur Herstellung:
http://www.tempora-nostra.de/artikel/kettenhemd/ketted.shtml
Mit freundlicher Genehmigung von Philipp Klostermann.
Mittwoch, 10. Februar 2016
Kunsthandwerk: 150 Stunden für ein Meisterstück - Augsburger Allgemeine
Kunsthandwerk: 150 Stunden für ein Meisterstück - Augsburger Allgemeine
Sieglinde Schuster fertig in filigraner Handarbeit kunsthandwerkliche Kostbarkeiten.
Veranstaltungstipp: Landleben früher - Feuer und Licht
Wie lebten die Menschen vor Einführung der Elektrizität? Wie bestimmten Licht und Dunkelheit das tägliche Leben auf dem Land vor 200 Jahren?
Früher war es eine mühselige Angelegenheit, Haus und Hof zu beleuchten und zu erwärmen. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg zeigt sich am 20. Februar 2016, von 15 bis 20 Uhr, im Schein von Petroleumlampen, Kerzen und Krüselleuchten. Schummriges Licht lädt zu einem winterlichen Spaziergang auf dem Museumsgelände ein.
Die Darsteller der Gelebten Geschichte, die das Leben in der Lüneburger Heide vor 200 Jahren vorführt, nehmen die Besucher mit auf eine Zeitreise in das beginnende 19. Jahrhundert. Die Besucher erleben, wie das Leben an einem Hof in der dunklen Jahreszeit aussah. Lernen Sie verschiedene Leuchtmethoden kennen wie den Kien, ein harzdurchtränktes Stück Holz und den Krüsel, eine Hängelampe aus Blech. Die Akteure beantworten gerne Fragen zur Beleuchtung der vorindustriellen Zeit.
Zuschauen, Fragen stellen und über die Schulter schauen ist ausdrücklich erwünscht.
Nachdem Sie das winterliche Freilichtmuseum erkundet haben, sitzen die Besucher im „Stoof Mudders Kroog“ gemütlich beisammen und genießen regionale Spezialitäten. Die Gerichte des Museumsgasthofes werden aus tradiotionellen Zutaten hergestellt, außerdem ergänzt eine saisonale Karte das Angebot.
Der Eintritt kostet 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist der Eintritt frei.
Quelle und weitere Infos:
Freilichtmuseum am Kiekeberg
Am Kiekeberg 1
21224 Rosengarten-Ehestorf
Tel. (040) 79 01 76-0
info@kiekeberg-museum.de
www.kiekeberg-museum.de
Früher war es eine mühselige Angelegenheit, Haus und Hof zu beleuchten und zu erwärmen. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg zeigt sich am 20. Februar 2016, von 15 bis 20 Uhr, im Schein von Petroleumlampen, Kerzen und Krüselleuchten. Schummriges Licht lädt zu einem winterlichen Spaziergang auf dem Museumsgelände ein.
Die Darsteller der Gelebten Geschichte, die das Leben in der Lüneburger Heide vor 200 Jahren vorführt, nehmen die Besucher mit auf eine Zeitreise in das beginnende 19. Jahrhundert. Die Besucher erleben, wie das Leben an einem Hof in der dunklen Jahreszeit aussah. Lernen Sie verschiedene Leuchtmethoden kennen wie den Kien, ein harzdurchtränktes Stück Holz und den Krüsel, eine Hängelampe aus Blech. Die Akteure beantworten gerne Fragen zur Beleuchtung der vorindustriellen Zeit.
Zuschauen, Fragen stellen und über die Schulter schauen ist ausdrücklich erwünscht.
Nachdem Sie das winterliche Freilichtmuseum erkundet haben, sitzen die Besucher im „Stoof Mudders Kroog“ gemütlich beisammen und genießen regionale Spezialitäten. Die Gerichte des Museumsgasthofes werden aus tradiotionellen Zutaten hergestellt, außerdem ergänzt eine saisonale Karte das Angebot.
Der Eintritt kostet 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist der Eintritt frei.
Quelle und weitere Infos:
Freilichtmuseum am Kiekeberg
Am Kiekeberg 1
21224 Rosengarten-Ehestorf
Tel. (040) 79 01 76-0
info@kiekeberg-museum.de
www.kiekeberg-museum.de
Dienstag, 9. Februar 2016
Altes Handwerk, heute noch gefragt: Für den Rücken der Pferde
Altes Handwerk, heute noch gefragt: Für den Rücken der Pferde
"Der richtige, optimal passende Sattel zum Glück für die Pferdegesundheit hat einen viel höheren Stellenwert bekommen" weiß Sattelmeisterin Stefanie Moertel.
Montag, 8. Februar 2016
Holzhäuser: Bildband über Gebäude aus Holz - SPIEGEL ONLINE
Holzhäuser: Bildband über Gebäude aus Holz
SPIEGEL ONLINE Bedauerlich, daß die deutsche Bauverordnung Bauten aus Holz bis vor einiger Zeit aus angeblichen Sicherheitsbedenken heraus untersagte, und das Land damit um manches an behaglichem Heim und Handwerkstradition ärmer machte. Unschön auch ... |
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